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Novelle des Nachweisgesetz Warum deutsche Arbeitsverträge angepasst werden müssen

Das Nachweisgesetz, das die Umsetzung einer EU-Richtlinie aus dem Jahr 2019 ist, soll Transparenz für Arbeitnehmer bringen Quelle: Getty Images

Ab August 2022 müssen Arbeitsverträge zusätzliche Angaben zu Kündigung oder Probezeit enthalten. Doch nur wenigen Unternehmen ist das bewusst. Auf die dürfte nun viel Arbeit zukommen – und vielleicht sogar eine kostspielige Racheaktion vom Betriebsrat.

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„Das ist eine Mammutaufgabe, die uns vor die Füße geworfen wird“, schimpft Marina von der Warth, Personalchefin beim Softwareentwickler Prodot in Duisburg. Der Grund für ihre Empörung: die Novelle zum Nachweisgesetz. Sie dürfte nicht nur Marina von der Warth, sondern auch vielen anderen Personalabteilungen in der Republik reichlich Arbeit bescheren.

Vom 1. August 2022 an, so will es die neue Regelung, muss jeder Arbeitgeber – egal, wie groß oder klein das Unternehmen ist – beim Abfassen seiner Arbeitsverträge sehr genau sein. Mehrere, auch individuell anzupassende Regelungen wie etwa Überstundenregelungen müssen dann in die Arbeitsverträge entweder hineingeschrieben oder angepasst werden. Nur: „Die meisten Arbeitgeber haben noch nicht auf dem Schirm, was jetzt auf sie zukommt“, sagt Marcus Iske, Arbeitsrechtler bei Fieldfisher. 

Unzulässige Klauseln – dennoch befolgt

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